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WJ-Videos

Die folgenden Videos von unseren Veranstaltungen gibt es auf YouTube zu sehen:

Volkstri

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BerlinMan

Artikel
11. Swim & Bike am Werbellinsee PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Knut Zieße   
IM SCHATTEN SWIKEN UND DANACH ETWAS DEFTIGES

Bericht vom 11. Swim & Bike des ESV Eberswalde am Werbellinsee

Von K. Zieße

Eingebettet in zwei Veranstaltungen von außerordentlicher Tradition, Güte und Zuspruch (damit sind natürlich unser spätestens seit letzter Woche legendärer Berlinman und der Kallinchen-Triathlon gemeint) und entsprechend in deren sehr sehr langen Schatten, fand in einiger Entfernung von Berlin mittlerweile auch schon zum elften Male die „Swim & Bike“ des Eberswalder Schwimmvereins im und am Werbellinsee statt.
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Kallinchen-Tri 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rita   

Bei herbstlichem Wetter mit viel Regen und wenigen Sonnenstrahlen verzichteten einige Weltraumjogger aus verschiedenen Gründen auf einen Start. Trotzdem konnte sich die Teilnehmerquote sehen lassen.

Die Männer hatten den Sieg in der BTU-Cup-Wertung zum Greifen nah, mussten aber im Finale doch noch dem TuS Neukölln den Vortritt lassen und konnten so ihren zweiten Platz vom Vorjahr verteidigen. Bei den Frauen hätte sogar eine Finisherin gereicht, um noch den dritten Platz zu erreichen. So war es Platz sieben in der Endwertung.

Die Ergebnisse:

Olympische Distanz:

Jan Nemitz 2:03:12 5. Platz

Selcuk 2:14:20

Andreas Gbur 2:16:39

Holger 2:19:09

Peter 2:19:40

Detlef 2:36:02

 

Jedermann (0,7-26-6km):

Mathis 1:20:40 7. Platz

Ole 1:24:17

 

Schnupper (0,3-13-3km)

Guido 0:41:41 1. Platz

Nils 1:03:13

Start - ein paar Sonnenstrahlen - Andreas nach dem Schwimmen

Ole - Peter - Jan

Selcuk - Detlef - Peter

 

 
Ironman Regensburg 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rita   

Mitte Juli bei Peters Start in Roth wurde mir als Zuschauerin bang vor meinem großen Event, ich wollte es nur noch hinter mir haben. An der Form war nichts mehr zu ändern, aber ich konnte trotz guter Zwischenergebnisse nicht einschätzen, wo ich stand. Das Abfahren der Regensburger Radstrecke hatte mir einen Eindruck verschafft, was mich erwarten würde, mich aber auch zusätzlich verunsichert.

Die Tage vorher

Ich bin ein Nervenbündel in den Tagen vor dem Wettkampf. Doch je näher er kommt, umso ruhiger werde ich. Am Freitag hole ich die Startnummer ab und bin fortan stolze Trägerin des gelben Bändchens und des Teilnehmerrucksacks. Die Wettkampfbesprechung schläfert mich ein wenig ein, die Nudelparty am Freitag verschafft mir ein besonderes Ironman-Feeling. Wir legen viele Kilometer zu Fuß in Regensburg zurück, weil alles sehr weit auseinander gelegen ist.

Am Abend habe ich trotz vorbereiteter Listen große Schwierigkeiten beim Packen der blauen und roten Tüte für die beiden Wechsel. Peter hilft mir die völlig verhedderten Nerven und den Inhalt zu sortieren.

Nach einem kurzen Rad- und Lauftest am Sonnabend begebe ich mich zum Check-In. Dann Entspannung mit der Familie am Strand und noch kurz zur ersten Boje schwimmen. Hinterher zur Walhalla, anschließend gibt es Pasta in der Stadt der langen Wege. Neben Triathleten sind hier viele Touristen, die sich vermutlich über den Rummel wundern.

 

Der Tag X

Vor dem Start bin ich überraschend ruhig. Die Nacht war besser als gedacht. Treffe Jan im größten Gewühl vor dem Start. Er ist bedeutend nervöser als ich. Wir helfen uns mit den Neos, dann verabschieden wir uns zum Einschwimmen.

Schwimmen

Schöne Stimmung vor dem Start, die Sonne scheint, viele Zuschauer sind am See, um mich herum ein Meer von gelben Badekappen. Habe Respekt vor dem Schwimmstart. Dann geht es endlich los. Es ist nicht eng, ich kann gleich richtig Schwimmen, natürlich gibt es Engpässe an den Bojen, aber das Feld ist disziplinierter als bei so manch anderem Event. Anfangs fühlt es sich bei mir sehr zäh an, erst später wird es etwas lockerer.

Nach gefühlten 1:10h und ein wenig orientierungslosem Querschwimmen auf der Zielgeraden komme ich aus dem Wasser, Erstaunen beim Blick auf die Uhr, die Stundenmarke habe ich nur knapp überboten! Erste Euphorie.

 

Radfahren

Die Angstdisziplin – was macht der Rücken?

Es rollt gut an, der Tacho zeigt mit ein wenig Rückenwind konstant weit über 30 km/h. Nach 10km kommen die Berge. Es fühlt sich leichter an als beim Abfahren vor zwei Wochen. Jan fährt an mir vorbei, wir rufen uns ein paar Worte zu.

An den Steigungen stehen Zuschauer und treiben alle an, In einigen Örtchen sind auch Bewohner am Straßenrand. Nach ca. 30 km geht es hinter der „Partymeile“ Brennberg erst langsam aber dann richtig runter. Dann die lange Flachpassage Richtung Süden. Es läuft toll, ich fühl mich gut, es macht Spaß. Die Kampfrichter sind eifrig im Einsatz, die Penalty-Boxen immer belegt, einige Startnummern gekennzeichnet. Richtung Westen kommen ein paar Hügel. Schließlich geht es mit etwas Rückenwind zurück zum See, Da sehe ich auch endlich meine Familie. Ich flitze vorbei. Habe am Ende der ersten Runde 30,8 auf dem Tacho und fühle mich noch super. Nach weiteren 10km wieder in die Berge. Es ist natürlich schwerer als in der ersten Runde, aber den anderen tut es auch weh. Dann die letzte rasante Abfahrt und die Flachpassage, der Gegenwind ist stärker geworden. Ich bin nicht mehr ganz so locker, der Schnitt geht noch ein wenig runter. Dann kommt der Rückenwind und plötzlich geht es wieder, ich beginne zu fliegen. Auf den letzten 5km, erscheint die 30,0 auf meinem Tacho, der am Ende mehr als 181km zeigt. Ich bin völlig überwältigt, vielleicht gebe ich vor Freude auch ein wenig zu viel Druck, aber es ist einfach nur der Wahnsinn. Und: Mein Rücken hat gehalten!

 

Laufen

Ich stelle mein Rad ab und komme überraschend gut in die aufrechte Position. Aber meine Beine wollen nicht laufen. Loslaufen! Mein Gehirn sendet den Befehl an die entsprechenden Muskelgruppen, diese folgen nur sehr widerwillig. Ich komme an meiner Familie vorbei, völlig happy wegen der Radzeit. Dann durch die Stadt. Super Stimmung. Aber ich muss mich zum Laufen zwingen, komm, erstmal die erste Runde, dann sehen wir weiter. Dann kommt das 2km-Schild: 10:30! Ohne jegliches Laufgefühl merke ich nicht, wie schnell ich unterwegs bin. Ich versuche, langsamer zu laufen, kann es kaum steuern. Bei 5km gestehe ich mir zu, an den  Verpflegungsstationen, also ca. alle 2km gehen zu dürfen. Dabei bleibe ich das ganze Rennen lang, ich lasse diese Pausen vielleicht 2-3x aus. Heute also Intervalltraining. Die Laufabschnitte sind offensichtlich recht flott, da ich zunächst weiter unter dem 6er-Schnitt bleibe, später nur wenig darüber komme. Mein Bauch schmerzt, ich muss ihn beruhigen. TUK-Kekse schaffen Abhilfe, alles andere (außer Wasser) ignoriere ich zunächst lieber.

Am Anfang jeder Runde sehe ich meine Familie, das baut auf!

Nach etwa der Hälfte wird mir langsam klar, dass eine Zeit unter 12 Stunden durchaus drin sein kann, wenn ich nicht den gefürchteten völligen Einbruch habe. Mein Magen hat sich beruhigt. Ich nehme jetzt je nach Gefühl auch mal einen Schluck Isogetränk, Apfel oder auch ein Gel zu mir. Das Laufen ist insgesamt lockerer geworden, hin und wieder fühlen sich die Beine für ein paar Kilometer richtig gut an. Die Zuschauer und Helfer sind toll, „auf geht’s, Rita“ überall. Klasse Stimmung in der Innenstadt und angenehme Ruhe in den Grünpassagen. Ich werde mir immer sicherer, dass es ein super Ergebnis geben wird. Ein letztes Mal durch die Innenstadt. Die letzte Gehpause ca. 5km vor dem Ziel. Dann nur noch durch. Ich schaue auf die Uhr, es kann unter 11:30h werden! Die Kilometer schmelzen dahin, die Geschwindigkeit steigt, nur nicht überzocken, nur nicht Übelkeit riskieren! Dann ein letztes Mal bei Peter, Chiara und Paolo vorbei, noch etwa 600m. Der Abzweig zum Ziel… der Wahnsinn ist perfekt. Ich durchquere den Zielbogen bei 11:28h!!

 

Im Ziel

Ich werde gefragt, ob es mir gut geht, immer wieder. Ja, unglaublich gut, unfassbar, sensationell. Die Helfer sind sehr nett, aber so richtig scheinen sie nicht zu verstehen, dass man sich so freuen kann. Oder wirke ich schon total durchgeknallt? Ich genieße einfach.

Finisher-Shirt und Urkunde abholen, Dusche, Massage und zur Familie, die mich geduldig wie immer erwartet. Gemeinsam gehen wir ins Festzelt. Mein Magen ist dicht. Ich will nach Hause, mich nur noch hinlegen. Wir kommen ins Hotel und ich falle ins Bett. Doch ich bin zu erschöpft zum Schlafen. Meine Beine tun so weh, mein Herz pochert.

 

Der Tag danach

Am nächsten Morgen bräuchte zum Aufstehen eigentlich einen Kran. Jede Bewegung, die nicht absolut gradlinig ist, stellt eine Qual dar. Ich habe Hunger, der Magen ist aber nach ein wenig Frühstück wieder dicht. Jetzt endlich ab in den Urlaub.

 

Fazit:

Mein körperlicher Zustand zeigt mir, dass ich sehr am oberen Limit meiner Leistungsfähigkeit gearbeitet habe. Es war beim Laufen vor allem eine Frage des Willens, immer wieder los- und weiterzulaufen. Aber es hat sich so gelohnt, ich bin so unglaublich stolz, diese Zeit erreicht zu haben, an die ich in meinen kühnsten Träumen und Rechenspielchen nicht gedacht habe. Superzeiten in allen drei Disziplinen.

Ob ich mir das noch einmal antun werde?

 

Rita

 

WJ-Ergebnisse:

111. M / 28.AK Nemitz, Jan 9:46.38,2 (1:05.12-3.23-5:15.38-2.45-3:19.38)

73. W / 8. AK Acampora, Rita 11:28.40,0 (1:00.25-3.35-6:02.16-5.15-4:17.08)

 

 

 
Challenge Roth 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Peter   

Das war sie nun, meine zweite Langdistanz. Nach acht Jahren habe ich mich wieder der “Herausforderung Roth” gestellt. Dass es nicht einfach werden würde war klar.  Eine Muskelverhärtung, die ich mir eine Woche zuvor im Oberschenkel zugezogen habe, konnte von Thorsten noch rechtzeitig gelöst werden (Danke Thorsten!), aber die Ungewissheit vor dem Start blieb. Und dann noch das Problem  mit dem  Knie.

 Um 7:30 ging es für mich dann an den Start. 3,8 km Schwimmen im Main-Donau-Kanal.  In Startgruppe 15 (von 16) ging ich mit 200 Athleten auf die Strecke.  Es ging ca 1,5 km den Kanal hinauf bis zur ersten Wende. Dann wieder 1,5 km zurück. Dort angekommen, konnte man links schon das Ziel sehen. Jedoch ging es erst mal weitere 400m den Kanal hinab, und dann endlich nach der zweiten Wende zurück zum Schwimmausstieg.  Auf der ganze Strecke standen Zuschauer, die einen anfeuerten. Das ist der Unterschied zum Schwimmen im See.  Nach 1:14:08 stieg ich dann auch aus dem Wasser. Mit durchschnittlich 2km Schwimmtraining pro Woche war das eine super Zeit für mich. Schnell den Beutel gegriffen und ab ins Zelt. Neo ausgezogen und samt Brille und Badekappe im Beutel verstaut. Dann quer durch die Wechselzone zum Rad. Leider hab ich den falschen Zugang genommen und musste einen kurzen Umweg laufen, sonst hätte ich die 2  Minuten bei “Transition 1″  unterboten.

Zum Radfahren gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. 180km mit 1400 Höhenmeter und Gänsehaut am Solarer Berg.  Mit 6:07:19 h war es dann auch eher locker als anstrengend.  Irgendwie kann ich mich auf den langen Strecken nicht wirklich quälen. Mit dem aufkommenden Wind in der zweiten Runde war diese dann auch 10 Minuten langsamer.  Meine Ernährungsstrategie auf dem Rad ging voll auf.  So fuhr ich dann in Wechselzone 2 ein, bekam mein Rad abgenommen und meinen Laufbeutel in die Hand gedrückt.

1. Runde geschafft

1. Runde geschafft

Nach weiteren 2 Minuten ging es dann aus dem Zelt auf die Laufstrecke. Da war die Welt noch in Ordnung. Nach 1km dann kurze Pinkelpause und den Oberschenkel gedehnt. So ging es dann im flotten Tempo von 5:30 weiter. Bei km 9 dann der erste Schock. Leichte Schmerzen im Knie. Das kam definitiv zu früh und unerwartet. Kurze Dehnpause und weiter. 500 m später das gleiche Spiel.  Da war also das Problem. Bei km 13 war dann erst mal Schluss mit Laufen, die Schmerzen waren zu groß. Die nächsten 1,5km wurden im Gehen zurückgelegt. Immer wieder Oberschenkel und Hüfte gedehnt.  Panik kam auf, das kann doch nicht wahr sein. Sollte ich jetzt die letzte 30km gehen? Das waren 15 Minuten in denen ich hart mit mir kämpfte. Dann der neue Versuch mit dem Laufen. Die ersten Meter blieben zu meinem Erstaunen schmerzfrei. Mittlerweile war mein Puls im Keller und ich musste mich mit einigen Becher Cola wieder aktivieren. Das Problem mit dem Knie war aus der Welt. Im moderaten Tempo ging es dann bis km 21. Mit 2:13 war ich nun ein ganzes Stück entfernt von SUB12 und Marathon in 4:00h.  Weiter ging es dann Richung km 30. Das Blatt schien sich gewendet zu haben. Dann bei km 27 der zweite Rückschlag. Übelkeit!  Die war so heftig, dass ich immer wieder gehen mußte. Allein die Hemmung vor den ganze Leuten zu brechen kostete mich noch mal weitere 11 Minuten. Bei km 31 war der Spuk vorbei und ich konnte wieder laufen, ohne Übelkeit. Schnell wurde gerechnet, die Marathonzeit war dahin, aber für die SUB12 musste ich noch 10 Minuten aufholen.  Es folgten harte 8km mit meditativen Selbsgesprächen. Immer wieder brabbelte ich  “Laufen, Laufen, Laufen” vor mir hin.  Meine Augen waren zum Glück hinter der Sonnenbrille versteckt, ansonsten hätte man meinen Tunnelblick studieren können.

Noch 3 Km

Noch 3 Km

Bei km 39 dann “back in town” .  Am Rand sehe ich meine Familie, der nächte Adrenalin-Kick. Noch zwei Minuten Rückstand, alles ist drin. Dann die letzten drei km durch die Altstadt, der Horror. Kopfsteinpflaster! Erst 1km leicht bergab zum Marktplatz und dann wieder hoch.  Das ist dann zu viel für mich, ich muß das Tempo drosseln.  Bei Km 40 begrabe ich mein SUB12-Vorhaben. Mit 12:02 laufe ich dann überglücklich ins Ziel ein und genieße hinter der Ziellinie das Feeling.

Warten auf Papa

Warten auf Papa

Faziz: Ich war 47min schneller als beim letzten Mal, für SUB12 hats irgendwie nicht gereicht.  Drei Tage später fühle ich mich absolut locker, nichts tut weh.

SNV32271

Was für ein Rennen!

 

Die WJ-Finisher:

Petra 13:11:23

Andreas T. 12:01:21

Golo 13:35:29

Manfred 11:39:36

Peter 12:02:07

Petra am Ziel

 

 
Große und kleine Spreewaldmänner und -frauen PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rita   

Auch 2010 zog der Spreewaldmann die Weltraumjogger an wie Powerbar die Wespen (was noch zu beweisen wäre). In diesem Jahr gab es ein Novum: Mehr Starter bei der Mitteldistanz als beim Kurzen! Und mehr weibliche als männliche Weltraumjogger finishten auf der Kurzdistanz!! Belohnt wurden wir alle mit schönem Wetter, gewohnt anspruchsvoller Laufstrecke und Erdinger Alkoholfrei im Ziel.

Golos Sohn Julius finishte seinen ersten Schnuppertri in 1:25:29. Sein Vater konnte über 1,5-42-10km die Damen auf Distanz halten (2:39:47). Tanja erreichte hier in 2:49:07 den zweiten Platz in der AK bei der Berlin-Brandenburgischen Meisterschaft. Petra finishte gewohnt souverän in 3:05:56.

Beim Mitteltri ließen die Herren einer Dame den Vortritt: Rita gewann in 5:09:34 die AK, Jan Henrik erreichte mit starken Lauffinish nach 5:16:40 das Ziel. Detlef startete nach Ummeldungen für den falschen Verein und trotzte der Hitze 5:39:58 Stunden lang. Steffen meldete in Vorbereitung auf Regensburg doch noch auf den Mittel um und erreichte nach 5:56:12 das Ziel (und wurde nicht ambulant behandelt).

Fazit: War schön, gut organisiert wie immer und die Spreewäldler Wespen mögen kein Powerbar.

Rita

P.S.: Einen rein subjektiven Bericht gibt es wie immer unter www.acampora.de

 
70.3. St. Pölten mit überwältigenden Ironmanfeeling PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Petra   

Heutzutage muss man sich schon einiges einfallen lassen, um den Anmeldestress für einen Ironman zu entgehen. Da kam das Angebot vom Ironman Austria gerade recht, denn wer am 70.3. St. Pölten teilnimmt, erhält ein Voranmelderecht für den Ironman Klagenfurt 2011. Genau aus diesem Grund standen die Namen von vier Weltraumjoggern auf der Starterliste (Steffen, Roland, Golo und Petra). Genau diese machten sich am 28.5.2010 auf den Weg nach Niederösterreich.
Niederösterreich = NÖ, könnte auch für nö, da muss man nicht hin oder „nur öde“ stehen und ehrlich gesagt, ohne Ironman muss man da nicht unbedingt hin.

Aber der 70.3. St. Pölten muss sich keineswegs hinter seinem großen Bruder verstecken und ist für jeden zu empfehlen, der die Langdistanz scheut oder nicht genug Zeit fürs Training hat, aber einmal das Ironmanfeeling erleben möchte, denn von Pastaparty am Freitag bis zur Slotvergabe (für Clearwater) ist alles wie beim großen Bruder. TOLL!!!!!!!!!!!

Wir haben direkt neben dem Ironmangelände auf dem Seecampingplatz unsere Zelte aufgeschlagen und dieser wird normalerweise nur von Dauercampern genutzt und die paar Triathleten, die noch Platz fanden wurden denn auch sehr argwöhnisch beäugt und die Dauercamper haben ihre Geranien und Gartenzwerge bewacht. Aber dafür gab es kein Gerangel in den Duschen und in einem kleinen Restaurant auf dem Gelände gab es am Wettkampftag ab 4.30 Uhr ein wirklich tolles Frühstück. Also ein perfekter Start in einen halblangen TAG!!!!!!!

Bei 18 Grad Wassertemperatur und Neopflicht musste man sich durch zwei kalte Seen kämpfen und der Landgang zwischen den Seen von ca. 300 Metern brachte so manchen aus dem Schwimmkonzept. In der Wechselzone verbrachte dann der Eine oder Andere mehr oder weiniger Zeit und Steffen führte gar für sich noch die Disziplin „Kompressionsstrümpfe anziehen“ hinzu.

Belohnung für Alle war die schnelle Radstrecke mit Autobahnbenutzung und schönen sanft hügeligen Landstrassen entlang der Donau. Herrlich!!!!!

Die eingebauten knackigen Anstiege, die man mit nur ca. 8-10 km/h bewältigen konnte, waren schnell vergessen, denn dafür konnte man wieder mit 60 km/h hinabsausen und schwups, war man in der zweiten Wechselzone. Ziel nach 21 km auf der flachen Laufstrecke war ein kleines gut mit Besuchern und Musik gefülltes Stadion und jeder fühlte sich beim Zieleinlauf wie ein Sieger.

Auf alle Fälle eine sehr empfehlenswerte Veranstaltung.

Einziges Manko waren die doch recht langen Warteschlangen bei der Finisher-shirtausgabe und bei der Beutelrückgabe.

Petra

 
Teamtri in Strausberg 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Rita   

Fünf Jahre haben wir hier pausiert, nun traten Britta, Sabine und ich wieder beim Teamtri an. Meine Erinnerungen waren nicht die besten: Britta und Sabine hatten mich damals über die Strecke gezogen und mir ging es nicht wirklich gut. Dieses Mal war mein Trainingszustand etwas besser und so reiste ich guten Mutes an einem regnerischen Tag  mit der Familie an den Straussee. Die Wassertemperaturen waren eher eisig: Ca. 13°C waren angesagt und so ging ich davon aus, dass der Schwimmpart ans Land verlegt werden würde.

Nun, so kann man sich täuschen. Nach einer kleinen Irrfahrt durch bisher unbekannte Gegenden Berlins erreichten wir doch noch pünktlich den Strausse, wo ich erfuhr, dass das Schwimmen  stattfinden sollte. Glücklicherweise hatte ich den Neo eingepackt. Nachdem ich ihn zuerst falsch herum anprobiert habe, kam ich sogar ungewohnt problemlos hinein!

Zunächst gingen die Volksdistanzler und Sprinter auf die Strecke. Olli setzte sich schnell sehr deutlich vom Rest des kleinen Feldes ab. Goldi stürzte sich als nächster in die Fluten. Benny vervollständigte das Team auf dem Rad und beim Laufen, aber davon bekamen wir nicht mehr viel mit. Bald darauf erfolgte unser Start, Sabine machte den Anfang, dann folgte Britta, ich bildete den Abschluss unserer 3x ca. 0,5km-Staffel. Es war sehr kalt, aber ich hatte es mir schlimmer vorgestellt. So hatte ich beim Schwimmen eisige Füße (als ob man sie in Eiswürfel-Packungen eingewickelt hätte), der Rest aber ging für die wenigen Minuten Aufenthalt im Wasser. Außerhalb war es trotz deutlicher Schauerneigung relativ warm. Nass von oben war es nur vor und direkt nach dem Wettkampf, was vor allem für den Radpart sehr positiv war.

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Nach Anfangsschwierigkeiten fanden wir auf dem Rad bald ein gemeinsames Tempo. Heute durfte ich viel vorne fahren, ein sehr ungewohntes Gefühl, bin ich doch sonst eher die Schwächste auf dem Rad. Es blieb auch die Gelegenheit, die Konkurrenz auf dem zwei Mal zu durchfahrenden Pendelkurs zu beobachten und siehe da, reine Frauenmannschaften waren nicht sehr stark vertreten. Weit vor uns ein komplettes Team, gefolgt von zwei Damen, eine dritte nicht in Sicht. Und dann wir. Na das sah ja ganz gut aus. Hinter uns auch nicht mehr viel, nur  noch ein weiteres Frauenteam unterwegs. An der letzten Wende hörten wir den Kommentar: “Das sind die letzten.” (!??) Der Sinn dieser Äußerungen erschloss sich uns nicht, war aber nicht sehr ermunternd. Dass es sich um eine Verwechslung aufgrund unsere Vereinsbekleidung handelte, erkannten wir erst auf dem Rückweg des Laufkurses.

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Zu Beginn der 10-km-Laufstrecke kamen uns die Sieger entgegen. Immerhin hatten sie uns nicht überrundet. Irgendwann auf  dem Seeweg erkannten wir dann auch, dass wir nicht zwei Runden, sondern nur eine große zu laufen hatten – gut, dass wir bei der Wettkampfbesprechung alle nicht zugehört hatten. Wir liefen mehr oder weniger fröhlich in unterschiedlichen individuellen Belastungsbereichen auf der schmalen Strecke gemeinsam dahin. Das 2er-Frauenteam war wieder zu dritt unterwegs, waren sie etwa doch noch in der Wertung? Ansonsten begegnete man auch “Teams”, in denen jeder für sich in größeren Abständen zueinander liefen. Auf dem Rückweg dieser Pendelstrecke kam uns  schließlich auch unser Mixed-Team mit großem Hallo und Radfahrbegleitung entgegen. Und wir liefen tatsächlich noch zu einem anderen Team auf und hängten es auf dem letzten Kilometer sogar ab!

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ziel

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Im Ziel wurden wir als zweite Frauenmannschaft in der Wertung von unseren Familien begrüßt. Der Regen ging von Nieselform in Starkregen über. Schnelll im Trockenen umziehen, dann Kuchen reinstopfen und ab zur Siegerehrung. Diese wurde im einzigen überdachten Bereich durchgeführt, kurz nachdem unsere dritte Mannschaft mit Renate, Detlef und Kola gefinisht hatte. Erst konnte Olli die Präsente für den ersten Platz in der Sprintwertung entgegennehmen, dann gab es neben einer Medaille für die Vize-Berliner-Meisterschaft sogar noch ein nettes Präsent für jede von uns. Zum Abschluss ein Teamfoto und die obligatorische Grillwurst, dann ging es auf verschlungenen Pfaden nach Hause ins Trockene.

weltraumjogger

Vielleicht schaffen wir es, nicht erst wieder in fünf Jahren an den Start zu kommen?!

 

Weitere Bilder gibt es in der Galerie!

 
Tapfere WJ im Schlachtensee bei 13 Grad PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Petra   

Unglaublich aber wahr am 17.05.2010 hatte der Schlachtensee nur eisige 13 Grad!!!!!!

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Fisherman’s Friend Strongman Run 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Jörg   

Im April 2009 sah ich diverse Bilder und Filme vom Fishermansrun 2009. Diese Bilder faszinierten mich und in mir wuchs der Wunsch auch an diesem verrückten Hindernislauf teilzunehmen. Ich forschte ein wenig im Internet und fand eine Warteliste für den Lauf im Jahr 2010.

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Schülerduathlon 2010 PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hansel   

Am Dienstag, den 11. Mai fand unser 11. Berliner Schülerduathlon in Zehlendorf statt.

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Mallorca 2010 mit Aschewolke PDF Drucken E-Mail
Geschrieben von: Hansel   
Mallorca 2010 - oder wie die Aschewolke das Trainingslager für manche verlängerte….

Kurz nach den Osterferien wr es mal wieder soweit: einige Weltraumjogger stürzten sich nach Mallorac ins BlueBay Ressort zum Trainingslager: Bibo, Britta, Gysi, Tine (Gysis Schwester vom Bamberger Triathlon, Steffen und Hansel, wobei alle ganz verschiedene Ambitionen hatten….
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