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Berichte

Roth und die offene Rechnung

Vom Versuch, als 50-jähriger auf der Langdistanz doch noch unter elf Stunden zu bleiben

Da war einfach noch eine Rechnung offen in Roth. 11:01 und sechs Sekunden war 2015 zwar richtig gut für mich, fast eine halbe Stunde schneller als bei meinem ersten Start fünf Jahre vorher. Aber es war eben so nah an den elf Stunden war, für einen Hobbystarter mit beschränktem Zeit- und Geldbudget wie mich eine ähnliche Traumgrenze wie die drei Stunden beim Marathon. Da hatte ich es immer im Kopf: Könnte vielleicht auch drunter klappen. Es waren einfach bloß diese 67 Sekunden mehr. Waren die beim Sonnencreme-Einschmieren im Wechselzelt geblieben? Oder beim letzten Getränkestand beim Laufen? Dabei war das damals ein gutes Rennen, ohne jegliche Schwierigkeiten, Pannen oder Einbrüche. Das zu steigern würde alles andere als ein Selbstläufer werden. Außerdem: Nochmal rund 500 Euro Startgeld.

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Zugspitz Ultratrail 2017 – Einmal rund ums Wettersteingebirge

Es ist Donnerstag, der 15. Juni 2017, 17:00 Uhr. Ich befinde mich in Grainau im Angesicht der Zugspitze und bin kurz davor, die folgenreichste Entscheidung meines Sportlerlebens zu treffen.

Nach wie vor ganz begeistert von den Eindrücken des Rennsteig-Supermarathons des vergangenen Jahres, den ich mit Stefan und Peter gelaufen bin und den Stefan so plastisch und wortreich dargestellt hat, entstand zum Jahreswechsel – wie sollte es anders sein – der Wunsch, einen weiteren Landschaftslauf zu unternehmen.  Die Bestzeitenjagd sollte ein Ende haben und der Genuss und die Freude an der Landschaft im Vordergrund stehen.

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„Tage wie diese“

Thomas Jaenicke im Spreewald inoffizieller Mitteldistanz-Vereinsmeister

Grauer Himmel, Wind, Böen, fast Sturm. Es sind schon herausfordernde Bedingungen nicht nur für die Weltraumjogger beim 28. Spreewald-Triathlon. Weil es ein Berlin-Man-freies Jahr ist und nach jetziger Meldungslage bei keinem anderen Mitteltriathlon mehr Weltraumjogger-Männer starten werden, dafür hier mit vieren so viele wie seit 2011 nicht, ist dieser Wettkampf mit einer Vereinsmeisterschaft über diese Distanz gleichzusetzen – die über die Sprintstrecke folgt ja am Dienstag im Schlachtensee.

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Saisonauftakt der Jugend: KondiusMan inkl. Berliner Meisterschaften

Wie immer war der erste Triathlon des Jahren nicht nur ein Formtest, sondern gleich ein Höhepunkt: Innerhalb des „Powerkids“ wurden bei den Schüler/innen und der Jugend B die Berliner Meisterschaften ausgetragen. Es gab viele sehr gute Ergebnisse:

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Über Sonne, Wind und Berge - Lanzarote 2017

Ein gewisser Herr Frodeno sagte mal: „Lanzarote muss man einmal überlebt haben.“ Das dachte ich letztes Jahr auch und habe mich für den IM angemeldet – würde ich meinen persönlichen „Triathlon-Endgegner“ überleben?

Am 20. Mai ging es los. Der Tag hat noch in der Nacht, um 4:30h, angefangen. Auf dem Weg zur Wettkampfstätte sah man andere AthletInnen mit dazugehörigen Anhang, Alle mit dem Gesicht des Respekts vor der Insel und vielleicht auch einer kurzen Nacht. Kurz vor dem Start sagen die "Anheizer" am Mikrophon IN DER DAUERSCHLEIFE "you're about to start the hardest irooonmaaan in the wooorld", das gibt einem ein, sagen wir, unglaubliches Gefühl der Bescheidenheit und der Demut zugleich... Ein Massenstart bei einer LD ist heutzutage nicht mehr ganz normal. Umso beeindruckender war der Anblick, wenn sich vor Dir (also vor mir hehe) etwa 2000 Athleten ins Wasser, in die "Waschmaschine", stürzen!

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Helgoland Marathon 2017

Oft habe ich über diesen Marathon erzählt und das es mich reizen würde dort mal zu laufen. Ich finde die Idee auf solch einer kleinen Insel einen Marathon zu laufen schon ziemlich verrückt. Letztes Jahr schenkte mir meine Frau den Startplatz zum Geburtstag und für mich begann die Planung. Wann findet der Lauf statt, wie kommen wir dort hin und wo übernachten wir? All diese Fragen galt es zu klären.

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Es geht loooooos!

Auf die Plätze, fertig, los. Noch einmal reinhauen, zum Osterbraten nochmal ein Weinchen, natürlich nur für die erwachsenen Weltraumjogger, aber das war's dann auch. Nicht, dass so ein Spätburgunder, Chianti oder sonstwas nicht schon mal lecker wäre. Aber der macht eben müde und wenig trainingsfit, und dann wird’s eben nichts mit der neuen Bestzeit, wenn jetzt in den nächsten Wochen die ersten Wettkämpfe anstehen – der Duathlon von Sisu war ja weniger Frühjahrsauftakt als mehr Abschluss der Winter-Saison.

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Wenn Trainer und Meisterschüler abräumen

Beim Sisu-Winterduathlon gewinnt Jonas Kleemann die „Shorty“-Variante, Hoffi die lange „Classic“-Version“

Vielleicht waren 41,50 Euro für das Mountainbike doch zu wenig. Jedenfalls, um nicht beim Sisu-Winterduathlon von über 30 Radlern überrollt zu werden. Dabei war ich doch so stolz auf dieses gelb-rot-blaue ebay-Schnäppchen von vor fast zwei Jahren, dass sich ja sonst auch gut bewährt, meist allerdings auf dem Weg zur Arbeit. Naja, ein Jonas Kleemann wäre wahrscheinlich auch damit zumindest auf dem Treppchen gelandet: Mit seinem eigenen Rad reichte es dank bei weitem bester Laufzeit für Platz 1 in der kurzen Variante „Shorty“ – 2 km Laufen, 9 km und nochmal 1 km Laufen – und damit einen Weltraumjogger-Doppelsieg: Aus 44 Sekunden Rückstand auf Nils Andraschke als mit Abstand bestem Radfahrer machte er auf dem Schlusskilometer Ziel 23 Sekunden Vorsprung. Nächstes Jahr ist Jonas altersmäßig in der Langvariante Classic startberechtigt. Dann könnte es zum Duell mit dem eigenen, weiterhin höchst erfolgreichen Trainer kommen: WJ-Jugendtrainer Christian „Hoffi“ Hoffmann gewann nämlich den „Classic“ – 5,5 km Laufen, 21 km Rad, 3 km Laufen - mit fast einer Minute Vorsprung, nach Sisu-Chronik  insgesamt zum fünften Mal. In gewisser Weise also auch das ein Weltraumjogger-Erfolg, auch wenn Hoffi offiziell für das BerlinMan-Team des BSV Friesen am Start war.

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