Oliver Büttel

Wie bist du zu den Weltraumjoggern gekommen, (was war der Ansporn)?
Olli: Wir haben den Verein damals 1987 gegründet, da es nur eine kleine  Gruppe von Studenten (SiSu Berlin) gab und wir in einem unabhängigen Triathlon Verein Sport treiben wollten. Die andere Trainingsgruppe war das TriTeam Berlin, als eine Art Abteilung vom Radsportclub Charlottenburg.


Was macht dir besonders Spaß im Verein (Angebote, Training, Wettkämpfe, etc.)?
Olli: Die Gemeinschaft und das Gefühl das jeder versucht seinen Beitrag für die Vereins-Gemeinschaft zu leisten. Und natürlich das Training in der Gruppe von Gleichgesinnten.

 

Wie gefällt dir die Arbeit vom Verein?
Olli: Sie muss mir irgendwie ziemlich gefallen, da ich jetzt seit über 30 Jahren immer irgendwie aktiv, engagiert bin.


Was wünschst du dir als Verbesserung, was „fehlt“ dir?
Olli: Die oben beschriebene Beteiligung (Verantwortung) hat in den letzten Jahren abgenommen, was sicher auch der stetig wachsenden Mitgliederzahl geschuldet ist. Ich wünsche mir, dass jeder/jede der/die Teil des Vereins ist, Zeit im Rahmen des Möglichen für die Gemeinschaft mit einbringt. Letztendlich ist ein Verein „nur“ die Summe seiner MitgliederInnen. Sollten die Aktivposten auf zu wenige Schultern verteilt werden stirbt ein Verein unweigerlich aus, wovon wir weit entfernt sind.


Was war die bisher beste Erfahrung mit dem Verein/Was war das Highlight?
Olli: Volkstri war im Nachhinein das mutigste/unglaublichste und spannendste was ich bisher im Verein (mit-)geleistet habe. „Hauptschuldiger“ daran ist Hajo- aber wir waren ja damals auch schon 19 Jahre alt! 1989 haben wir einfach einen Triathlon an der Krummen Lanke angefangen zu organisieren und waren 2 Wochen vor dem Termin soweit die Veranstaltung mangels Anmeldungen abzusagen. Glücklicherweise haben wir das Ding durchgezogen am Ende hatten sich dann knapp 300 Teilnehmende angemeldet!

Sportlich war es zweifelsfrei der Start beim legendären „Großen Preis von Deutschland“, ein Mannschaftszeitfahren über 100km in Forst (Lausitz) bei dem NUR Nationalmannschaften starten durften …Durch einige Unstimmigkeiten innerhalb des Bund Deutscher Radfahrer im Vorfeld und einen unerschrockenen Weltraumjogger, der einfach in der Wettkampfliste ein Mannschaftszeitfahren in der Nähe fand und meldete, standen wir 1996 an der Startlinie neben Schweden, Neuseeland, Australien, Frankreich, etc….als offizieller Vierer für Deutschland! Unser einziges schwerwiegendes Problem bestand darin, das wir keinen Begleit-Mannschaftswagen an den Start bringen konnten. Denn wir waren nur zu viert angereist. Dann machte es am Ende auch nichts dass wir den letzten Platz mit 20min Rückstand zum vorletzten erreichten….


Für was stehen die Weltraumjogger in deinen Augen/Was machen die Weltraumjogger für dich aus?
Olli: Gemeinschaft- Gleichberechtigung- Spaß- Innovation


Was ist dein Beitrag für den Verein?
Olli: Ansprechbar und offen für alle Fragen, Anregungen und vor allem jegliches Engagement